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Microsoft legt mit der Einführung von Azure Linux 4.0 in der Public Preview einen starken Fokus auf die Sicherstellung und Optimierung moderner Container-Workloads.
Die Fedora-basierte Linux-Variante Azure Linux 4.0 ist nun erstmals außerhalb von Azure verfügbar. Nutzer haben die Möglichkeit, das Betriebssystem als ISO-Image über die GitHub-Seite des Projekts herunterzuladen oder im Azure Marketplace zu finden.
Die Version bietet wesentliche Neuerungen für den performanten Betrieb zudem auf virtualisierten Servern im Bezug auf Azure Linux for Vms.
Neuer Linux-Kernel 6.18 LTS als solide Grundlage
Im technologischen Mittelpunkt dieses Releases steht der neue Linux-Kernel 6.18 LTS. Dieser liefert neben aktualisierten Treibern eine deutlich verbesserte Hyper-V-Integration sowie die native Unterstützung für aktuelle GPUs und KI-Beschleuniger, um rechenintensive Prozesse optimal abzuwickeln.
Komponenten in der Übersicht:
| # | Bestandteil | Version |
|---|---|---|
| 1 | Kernel | 6.18 LTS |
| 2 | Glibc | 2,42 |
| 3 | OpenSSL | 3.5.4 |
| 4 | systemd | 258.4 |
| 5 | Python 3 | 3.14.3 |
| 6 | Bash | 5.3.9 |
| 7 | binutils | 2.45.1 |
| 8 | coreutils | 9.7 |
| 9 | curl | 8.15.0 |
| 10 | util-linux | 2.41.3 |
| 11 | Rpm | 6.0.1 |
| 12 | Paket-Manager | dnf5 |
| 13 | FIPS 140-3 | folgt (Stand 04.07.2026) |
Azure Container Linux und die Stärken des Fedora-Ökosystems
Um die Kubernetes-Umgebungen auf Betriebssystemebene maximal abzusichern, kündigt Microsoft mit dem Release zeitgleich den Azure Container Linux (ACL) an.
Dieses extrem gehärtete Host-System soll darauf ausgelegt sein, vollständig als unveränderliches (immutable) Betriebssystem zu fungieren, wobei die Systemsicherheit durch monatlich erscheinende Sicherheitsupdates verlässlich gewährleistet wird.Ergänzende Mechanismen wie Secure Boot, standardmäßig aktiviertes SELinux und eine kryptografisch gesicherte Lieferkette durch eine Software Bill of Materials (SBOM) verringern ebenfalls die Angriffsfläche.
Durch die Nutzung des Fedora-Ökosystems profitiert die Distribution von einer modernen Compiler-Toolchain und der vertrauten RPM-Paketverwaltung unter anderem des performanten Paketmanagers dnf5.
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Fazit: Azure Linux 4.0 – Microsofts Engagement für Container-Technologien
Die Veröffentlichung der Linux-Distribution signalisiert Microsofts Interesse an einer gemeinsamen Lösung mit Fedora-Linux für Kubernetes-Umgebungen. Azure Linux 4.0 steht nun als öffentliche Vorschau für Azure Virtual Machines, VM Scale Sets und Container-Basisimages zur Verfügung – und das ohne zusätzliche Lizenzkosten. Eine frühzeitige Evaluierung ist ratsam, bevor die laufende FIPS 140-3-Zertifizierung offiziell abgeschlossen ist, um die Plattform rechtzeitig als wirtschaftliche Lösung zur Konsolidierung moderner Serverarchitekturen zu etablieren.
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Quellen: Microsoft.com – Azure Linux 4.0,














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