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IT Sicherheit

Ransomware: Jetzt handeln, bevor es zu spät ist

Ransomware

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Ransomware: Was tun, bevor es zu spät ist?

Ransomware gehört heute zu den größten Bedrohungen für Unternehmen – und längst nicht mehr nur für große Konzerne. Kleine und mittelständische Betriebe geraten immer häufiger ins Visier von Cyberkriminellen. Der Grund ist simpel: Viele KMU sind technisch schlechter geschützt, haben keine klaren Notfallpläne und verlassen sich auf veraltete Sicherheitskonzepte. Dabei gilt: Ein erfolgreicher Ransomware-Angriff ist oft kein Zufall, sondern die Folge vermeidbarer Schwachstellen.

Was ist Ransomware – und warum ist sie so gefährlich?

Ransomware ist eine Schadsoftware, die Systeme und Daten verschlüsselt und anschließend Lösegeld fordert – meist in Kryptowährungen. Moderne Angriffe gehen noch weiter: Zusätzlich zur Verschlüsselung werden Daten kopiert und mit Veröffentlichung gedroht. Unternehmen stehen dann vor einer doppelten Erpressung.

Die Folgen sind gravierend:

  • Stillstand des gesamten Betriebs

  • Ausfall von E-Mail, Warenwirtschaft oder Produktion

  • Verlust sensibler Kunden- und Unternehmensdaten

  • Rechtliche Konsequenzen (z. B. DSGVO)

  • Vertrauens- und Imageschäden

Selbst wenn Lösegeld gezahlt wird, gibt es keine Garantie, dass Daten vollständig oder überhaupt wiederhergestellt werden.

Die häufigsten Einfallstore für Angreifer

In der Praxis nutzen Cyberkriminelle immer wieder dieselben Schwachstellen:

Phishing-E-Mails
Täuschend echte E-Mails mit Rechnungen, Bewerbungen oder angeblichen Microsoft-Hinweisen sind der Klassiker. Ein Klick genügt.

Schwache oder gestohlene Passwörter
Passwort-Wiederverwendung und fehlende Mehrfaktor-Authentifizierung machen es Angreifern leicht.

Fehlende Updates
Ungepatchte Betriebssysteme, Firewalls oder Anwendungen bieten bekannte Sicherheitslücken.

Unsichere Fernzugriffe
Offene RDP-Zugänge oder VPNs ohne zusätzliche Absicherung sind ein beliebtes Angriffsziel.

Warum Antivirus allein nicht mehr reicht

Viele Unternehmen glauben, mit einer klassischen Antivirus-Lösung ausreichend geschützt zu sein. Das ist ein gefährlicher Irrtum. Moderne Ransomware ist oft so neu oder individuell angepasst, dass sie von herkömmlichen Virenscannern nicht sofort erkannt wird.

Effektive Sicherheit besteht heute aus mehreren Ebenen:

  • Endpoint Detection & Response (EDR/XDR)

  • E-Mail-Sicherheitslösungen

  • Netzwerk- und Firewall-Schutz

  • Benutzer- und Rechteverwaltung

Backups: Die wichtigste Lebensversicherung

Ein funktionierendes Backup ist der entscheidende Faktor, um einen Ransomware-Angriff zu überstehen. Doch viele Backups sind im Ernstfall wertlos.

Worauf es ankommt:

  • 3-2-1-Regel: Drei Kopien, auf zwei Medien, eine davon extern/offline

  • Unveränderbare Backups (Immutable Backups)

  • Regelmäßige Wiederherstellungstests

  • Klare Dokumentation

Ein Backup, das nie getestet wurde, ist kein Backup – sondern Hoffnung.


 

Mitarbeitende als Schutzschild – oder Schwachstelle

Der Mensch ist häufig das schwächste Glied in der Sicherheitskette. Gleichzeitig kann er zum stärksten Schutz werden. Regelmäßige Schulungen helfen, Phishing-Mails zu erkennen und richtig zu reagieren.

Wichtige Inhalte:

  • Verdächtige E-Mails erkennen

  • Keine Angst vor dem „Falschmelden“

  • Klare Meldewege bei Sicherheitsvorfällen

Sensibilisierung kostet wenig – und verhindert enorme Schäden.

Was im Ernstfall sofort zu tun ist

Wenn es trotzdem zu einem Angriff kommt, zählt jede Minute:

  1. Betroffene Systeme sofort vom Netzwerk trennen

  2. IT-Dienstleister oder Incident-Response-Team informieren

  3. Keine voreiligen Lösegeldzahlungen

  4. Backups prüfen und Wiederherstellung planen

  5. Vorfall dokumentieren (DSGVO-Meldepflicht beachten)

Ein vorbereiteter Notfallplan spart Zeit, Geld und Nerven.

Fazit: Prävention ist günstiger als Reaktion

Ransomware ist keine Frage des „Ob“, sondern des „Wann“. Unternehmen, die heute in strukturierte IT-Sicherheit investieren, reduzieren ihr Risiko drastisch. Die meisten erfolgreichen Angriffe wären mit einfachen, aber konsequent umgesetzten Maßnahmen vermeidbar gewesen.

Ein professionelles IT-Systemhaus hilft dabei, Sicherheitslücken zu erkennen, Schutzmaßnahmen umzusetzen und im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben. Denn eines ist sicher: Vorbereitung ist der beste Schutz vor Erpressung.

Weiterführende Informationen und offizielle Handlungsempfehlungen zum Thema Ransomware stellt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bereit.

Haben Sie Fragen zum Thema Ransomware oder möchten Sie Ihre IT-Sicherheit überprüfen lassen, kontaktieren Sie uns gerne für eine Beratung.

 

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